Generalplanungsleistung Umwelt – Ersatzneubau Fehmarnsundquerung
Für die Anbindung des dänischen Fehmarnbelt-Tunnels an das deutsche Schienen- und Straßennetz wird die bestehende Fehmarnsundquerung (FSQ) zwischen der Insel Fehmarn und dem ostholsteinischen Festland durch ein neues Bauwerk ersetzt. Das Vorhaben umfasst den Fehmarnsund sowie die land- und inselseitigen Anschlussbereiche: auf dem Festland bis Großenbrode, auf Fehmarn bis nördlich von Strukkamp.
Bahnseitig ist die neue Querung als zweigleisige, elektrifizierte Strecke geplant. Parallel dazu wird die B 207 im Bereich der neuen Querung vierstreifig, anbaufrei ausgebaut und als Kraftfahrstraße gewidmet. Die Anbindung an das nachgeordnete Straßennetz erfolgt über die Anschlussstellen Großenbrode, Avendorf, Burg und Puttgarden.
Zentrales Element der Planung ist ein Absenktunnel, der Straße und Schiene gemeinsam aufnimmt. Das Bauwerk quert den Sund westlich der bestehenden Brücke über eine Länge von rund 2.300 m. Damit entsteht eine leistungsfähige, langfristig tragfähige Verbindung, die die Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung infrastrukturell absichert.
Unser Beitrag
F&S unterstützt das Vorhaben mit umweltfachlichen Generalplanungsleistungen und sorgt dafür, dass die erforderlichen Untersuchungen und Nachweise fachlich belastbar, konsistent und genehmigungsfähig aufbereitet werden. Dazu gehören die Dokumentation der umweltfachlichen Untersuchungen im Rahmen der Vorplanung, die Erstellung des UVP-Berichts (Umweltverträglichkeitsprüfung) sowie der Landschaftspflegerische Begleitplan. Darüber hinaus erarbeiten wir die Natura-2000-Verträglichkeitsprüfungen und den artenschutzrechtlichen Fachbeitrag, um Auswirkungen auf geschützte Lebensräume und Arten nachvollziehbar zu bewerten und – wo erforderlich – wirksame Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung abzuleiten.
Hinterlandanbindung Fehmarnsundquerung